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Aktuelles - 02/2019 Digitalisierung der ambulanten Gesundheitsversorgung

Aktuelles

02/2019 Digitalisierung der ambulanten Gesundheitsversorgung

Die Ärzteverbindung FMH hat ein Leitbild von und für Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich der Digitalisierung im ambulanten Gesundheitsbereich formuliert.
Die Digitalisierung im ambulanten Bereich ist noch nicht weit fortgeschritten. Lediglich rund die Hälfte der Schweizer Praxisärzte führen eine elektronische Krankengeschichte.
Der FMH hat daher eine Landkarte erarbeitet, welche sich mit den Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen (SWOT-Analyse) der Digitalisierung im ambulanten Gesundheitsbereich auseinandersetzt.
Handlungsleitend soll dabei immer die Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie mögliche Effizienzgewinne und die Erhöhung der Patientensicherheit sein.
Basierend auf der SWOT-Analyse (Ausgangslage) hat der Berufsverband FMH ein Zielbild für das Jahr 2022 formuliert, welches in zehn Kernaussagen sowohl die Erfolgsfaktoren als auch den wünschenswerten zukünftigen Zustand beschreibt.

Link zur Ausgangslage und Zielbild 2022 des FMH
Weiterführende Informationen finden Sie hier

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Aktuelles - 01/2019 Digitalisierung im Gesundheitswesen

01/2019 Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) soll den digitalen Austausch von Gesundheitsinformationen und die Behandlungsqualität fördern. Eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts GFS, im Auftrag der Swisscom, zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung diesen Schritt begrüsst.
Datenzugang:
Zwei Drittel der Befragten fordern sogar eine Pflicht für Ärzte, Daten mit ihren Patienten digital zu teilen.
Datenaustausch:
72 Prozent der Befragten waren ausserdem der Meinung, dass es nützlich sei, wenn Ärzte und Therapeuten die digital gespeicherten Daten im Rahmen einer Behandlung untereinander austauschen dürften. Viele versprechen sich von diesem Austausch, dass dadurch die Behandlung besser würde. Die Hälfte ist der Meinung, dass so auch Kosten gesenkt werden könnten.
Datenschutz:
Die grösste Gefahr im Umgang mit ihren digitalen Gesundheitsdaten sehen die befragten Personen bei gezielten Hacker-Angriffen. Cyber-Security-Experten kommen allerdings zum Schluss, dass der grösste Risikofaktor der Mensch sei, der akute Gefahren an seinem Computer oder Handy nicht erkennt oder sie unterschätze.

Link zur Umfrage

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Aktuelles - 12/2018 ITIL 4

12/2018 ITIL 4

Die Information Technology Infrastructure Library (ITIL) ist ein weithin akzeptierter Ansatz für IT Service Management (ITSM), der von Einzelpersonen und Organisationen auf der ganzen Welt übernommen wurde. Es bietet eine kohärente Reihe bewährter Verfahren, die aus dem öffentlichen und privaten Sektor auf internationaler Ebene stammen.
Ab dem 28. Februar 2019 wird ein Update (ITIL 4) als eine konsequente Weiterentwicklung von ITIL 2011 unter Berücksichtigung der heutigen und zukünftigen Anforderungen der Unternehmen zur Verfügung stehen.
Es bietet ein durchgängiges IT-/ digitales Betriebsmodell für die Bereitstellung und den Betrieb von technologiegestützten Produkten und Dienstleistungen. Mit ITIL 4 wird das IT Service Management zukunftsorientiert und an die IT-Organisationen treibenden Themen angepasst und bildet die Anforderungen der digitalen Welt ab.
Zum Beispiel spielt der aus den vorherigen Versionen bekannte Lifecycle keine große Rolle mehr. ITIL 4 wird aufgeteilt in Service Value Systems und Service Value Streams. Damit wird die Bedeutung des Service, der einen Mehrwert liefern muss, noch deutlicher herausgestellt.

Als Insider des Gesundheitswesens und Projektentwickler und -leiter mit langjähriger IT-Erfahrung in der Gesundheitsbranche wissen wir, was bezüglich IT-Lösungen Sache ist. Sprechen Sie uns an, gerne nehmen wir uns Ihren Fragestellungen an und beraten Sie.


Aktuelles - 11/2018 smeex online viewer

11/2018 smeex online viewer

Das Thema Datenaustausch im Gesundheitswesen beschäftigt die Branche schon seit geraumer Zeit. Um den Standardisierungsprozesses für den Datenaustausch voranzutreiben, wurde vom VSFM (Verband Schweizer Fachhäuser für Medizinal-Informatik) bereits im Jahr 2008 die SMEEX-Initiative lanciert und anschliessend entsprechende Softwarekomponenten zur Verfügung gestellt.
Nebst der bereits bestehenden .Net Windows-Komponente und der Windows-App, wird nun auch eine kostenlose online Version angeboten. Der smeex online viewer kann betriebssystemunabhängig über die gängigen Internetbrowser verwendet werden. Dadurch muss keine Software heruntergeladen werden und es sind keine Programm-Aktualisierungen notwendig. Über die Internetseite https://smeex.ecrome.services/viewer können jegliche smeex Dateien geöffnet und dargestellt werden, wobei keine Dateien durch den smeex online viewer gespeichert werden.
Weitere Informationen finden Sie auf www.smeex.ch

Hinweis:
Sie wollen den smeex online viewer in Ihre Applikation integrieren? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne zeigen wir Ihnen die Integrationsmöglichkeiten auf.
Kosten: Die Integrationslösung kostet CHF 380.- p.a. (exkl. MwSt.)


Aktuelles - 10/2018 Die sichere Kommunikation im Gesundheitswesen wird mobil

10/2018 Die sichere Kommunikation im Gesundheitswesen wird mobil

Die sichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient wird mit der neuen KV-Connect-Schnittstelle ermöglicht, und soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Dabei wird eine End-to-End Verschlüsselung vom Arzt bis zum Patienten verwendet. Die Schnittstelle ist frei verfügbar, und kann an andere Kommunikationssysteme angebunden werden.
Ärzte können den Patienten Untersuchungsunterlagen wie z.B. Diagnose, Labordaten, Ultraschallbilder oder Röntgenbilder zur Verfügung stellen.
Umfassende technische Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
KV-Connect

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Aktuelles - 09/2018 Der Einfluss von künstlicher Intelligenz in der Medizin

09/2018 Der Einfluss von künstlicher Intelligenz in der Medizin

Die Wissenschaft arbeitet seit vielen Jahren daran, die menschliche Wahrnehmung und das menschliche Handeln durch Maschinen nachzubilden. Das Ziel: Computer sollen eigenständig Probleme lösen, mit Menschen kommunizieren und sich in der Welt zurechtfinden können. Sie sollen den Menschen das Leben erleichtern.

Durch Algorithmen, die Muster erkennen, sind Maschinen bereits in der Lage, selbstständig zu lernen. Auf Grund der hohen Rechenleistungen sind künstlich intelligente Systeme den Menschen teilweise schon überlegen. Die Frage stellt sich nur, wo lassen sich diese Systeme am besten einsetzen?

Betrachten wir einmal die ländlichen Regionen auf dieser Welt, wo Bewohner viele Stunden unterwegs sein müssen, um einen Arzt anzutreffen. In den ländlichen Gebieten können KI (künstliche Intelligenz) Roboter betrieben werden, ohne dass ein Mensch anwesend ist. Hier ist die Diagnostik von einem KI Roboter besser als gar keine Diagnostik.

Eine kürzlich von PwC durchgeführte Umfrage ergab, dass 94% der Menschen in Nigeria bereit sind, sich mit KI und Robotik für ihre Gesundheitsversorgung zu engagieren. In der Türkei und in Südafrika liegt dieser Wert bei 85% und 82%, gegenüber nur 51% für Deutschland und 50% für Großbritannien. Die Frage stellt sich , ob westliche Länder mit relativ gutem Zugang zu bezahlbaren Gesundheitsversorgung überhaupt einen Gesundheitstermin mit einer KI-betriebenen Maschine wahrnehmen wollen? Denn der menschliche Aspekt und der direkte Kontakt und die Berührung zwischen Arzt und Patient darf nicht unterschätzt werden.

Wir stehen erst am Anfang in der Nutzung von KI-Systemen für den täglichen medizinischen und häuslichen Bereich, und werden in Zukunft noch von vielen KI-Anwendungsbeispielen hören.
Umfassende Informationen und Beispiele zu diesem Thema finden Sie hier:
AI - medizininformatik-schweiz.ch
AI - medinside.ch (Augenkrankheiten)
AI - medinside.ch (Herztod)
AI - e-health-com.de (Lungenfuntionsmessung)

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Aktuelles - 08/2018 Das erste elektronische Patientendossier startet in der Deutschschweiz

08/2018 Das erste elektronische Patientendossier startet in der Deutschschweiz

Das elektronische Patientendossier ist ein virtuelles Dossier, über das dezentral abgelegte behandlungsrelevante Daten einer Patientin oder eines Patienten in einem Abrufverfahren den an der Behandlung beteiligten Gesundheitsfachpersonen zugänglich gemacht werden können (z.B. Labordaten, Rezepte, radiologischer Bericht).
Die Patientin oder der Patient hat die Möglichkeit, selber eigene Daten (z. B. Informationen über Allergien oder Kontaktdaten von im Notfall zu benachrichtigenden Personen) in ihr oder sein elektronisches Patientendossier hochzuladen und sie damit den behandelnden Gesundheitsfachpersonen zugänglich zu machen. Die Patientin oder der Patient kann im Dossier auch festhalten, ob er im Todesfall Organe, Gewebe oder Zellen spenden möchte oder nicht.
Am Universitätsspital Basel wurde Mitte August 2018 das erste elektronische Patientendossiers (EPD) eröffnet. Ab 2020 sind alle Spitäler in der Schweiz verpflichtet ein EPD anzubieten.
Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
EPD - medinside.ch

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Aktuelles - 07/2018 ambulant vor stationär

07/2018 ambulant vor stationär

Ab dem 1. Januar 2019 werden sechs Gruppen von operativen Eingriffen nur noch bei ambulanter Durchführung von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet. Dies hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) entschieden. In begründeten Fällen wird auch eine stationäre Behandlung von der OKP übernommen. Mit seinem Entscheid fördert das EDI die ambulante Leistungserbringung im Interesse der Patientinnen und Patienten und trägt gleichzeitig zur Dämpfung der Kosten im Gesundheitsbereich bei.
In der Schweiz werden mehr Eingriffe stationär durchgeführt als im Ausland, obwohl ein ambulanter Eingriff aus medizinischer Sicht sinnvoller wäre und weniger Ressourcen beanspruchen würde.
Das EDI hat deshalb entschieden, dass folgende sechs Gruppen von Eingriffen nur noch vergütet werden, wenn sie ambulant vorgenommen werden:

  • Einseitige Krampfaderoperationen der Beine
  • Eingriffe an Hämorrhoiden
  • Einseitige Leistenhernienoperationen
  • Untersuchungen/Eingriffe am Gebärmutterhals oder an der Gebärmutter
  • Kniearthroskopien inkl. arthroskopische Eingriffe am Meniskus
  • Eingriffe an Tonsillen und Adenoiden

Der Beschluss des EDI hat zum Ziel, bei diesen Eingriffen eine einheitliche Regelung für alle Versicherten in der Schweiz zu schaffen.
Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
Ambulant/Stationär - bag.ch

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Aktuelles - 06/2018 Dr. Algorithmus durchleuchtet die Lunge

06/2018 Dr. Algorithmus durchleuchtet die Lunge

Künstliche Intelligenz ist ein digitaler Trend, an dem zur Zeit intensiv geforscht wird. Nun wurde eine neues Verfahren entwickelt, dass mit Hilfe der künstlichen Intelligenz (KI) Lungenfunktionsmessungen durchführt, und somit herkömmliche Messverfahren überflüssig machen könnte.
Musste die Lungenfunktion eines Patienten überprüft werden, so wurden bisher funktionelle Diagnoseverfahren wie z.B. Lungenfunktionsmessung (LuFu) oder Bodyplethysmographie eingesetzt. Ein neues Diagnoseverfahren könnte mit Hilfe eines neuralen Netzwerks angewendet werden, da CT-Datensätze grosse Menge an Informationen beinhalten (vier Millionen Voxel pro Lungen-CT).
Das neurale Netzwerk wird mit bestehenden Datensätzen eingelernt, und kann daraus Informationen zur Belüftung der Lunge, und Prognosen über die Lungenfunktion eines Patienten geben. Die Ergebnisse sind im Vergleich zu den herkömmlichen Diagnoseverfahren erstaunlich gut. Die vom Algorithmus berechneten Lungenfunktionsparameter weichen nur um rund zehn Prozent von der Messung mit dem Bodyplethysmographie ab. Und das ist erst der Anfang: Denn als neuronales Netz ist die Software lernfähig.
Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
Dr. AIgorithmus - e-health.de

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Aktuelles - 05/2018 EU-DSGVO und E-DSG fordern Schweizer Spitäler, Praxen, Heime und Spitex

05/2018 EU-DSGVO und E-DSG fordern Schweizer Spitäler, Praxen, Heime und Spitex

Datenschutz im Gesundheitswesen ist aufgrund der sensiblen Patientendaten ein Dauerthema. Das Jahr 2018 wird jedoch speziell. Am 25. Mai 2018 muss die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) umgesetzt sein, und im Herbst 2018 könnte das revidierte nationale Datenschutzgesetz (DSG) in Kraft treten.
Dabei betreffen die gesetzlichen Änderungen vor allem Schweizer Spitäler, Praxen, Heime, Spitex und deren Mitarbeiter.
Die nachfolgenden Aussagen zu den Normen des E-DSG basieren zum Grossteil auf der Botschaft des Bundesrates zum Entwurf vom 15. September 2017, BBl 2017 6941.
Die wichtigsten Änderungen für das Gesundheitswesen sind hier aufgeführt:

  • Für diejenigen Spitäler, Praxen, Heime und Spitex, welche nicht aktiv den europäischen Markt bearbeiten, kommen die Bestimmungen der EU-DSGVO nicht zur Anwendung.
  • Die Strafbestimmungen zielen auf Mitglieder des oberen Kaders der Spitäler, Praxen, Heime oder der Spitex
  • Die Datenschutz-Folgenabschätzung ist bei jeder Einführung eines neuen Klinikinformations- oder Laborsystems durchzuführen
  • Die neue Bestimmung zum «Datenschutz durch Technik» führt dazu, dass die Spitäler und andere Leistungserbringer verpflichtet werden, Systeme zur Datenbearbeitung technisch und organisatorisch so auszugestalten, dass die datenschutzkonforme Bearbeitung im System bereits so verwirklicht wird, dass die Gefahr von Verstössen gegen Datenschutzvorschriften reduziert oder ausgeschlossen wird.

Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
DSGVO und E-DSG fordern Schweizer Spitäler, Praxen, Heime und Spitex


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Aktuelles - 04/2018 Die Strategie eHealth Schweiz fängt an Früchte zu tragen

04/2018 Die Strategie eHealth Schweiz fängt an Früchte zu tragen

Der Bund möchte mit der Strategie eHealth Schweiz die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen vorantreiben. Je mehr Spitäler diese vom Bund vorgegebene Wegrichtung einschlagen, desto grösser wird das Netzwerk und die Vernetzung untereinander. Das Ergebnis ist ein einfacherer Datenaustausch zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen, eine bessere Behandlungsqualität und ein grösserer Nutzen für die Patienten.
Dieser Herausforderung hat sich ein Schweizer Kantonsspital gestellt, und nimmt nun eine Vorreiterrolle in diesem Bereich ein. Das neue System wird 2019 eingeführt. Die ganze Dokumentation des Patienten wird künftig rein elektronisch geführt – von Röntgenbildern über Blutdruckdaten bis zu Berichten. Auch die Arztvisite soll ab Herbst 2019 mit dem Tablet gemacht werden. Damit können dem Patienten direkt am Krankenbett z.B. Laborergebnisse oder Röntgenbilder gezeigt und erklärt werden.
Es ist mit Spannung zu erwarten, wie sich die Situation für die gesamte Schweiz in naher Zukunft entwickeln wird.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/auf-arztvisite-mit-dem-tablet;art9647,1248460

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Aktuelles - 03/2018 DIGITAL HEALTH – Die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesen

03/2018 DIGITAL HEALTH – Die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesen

Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (WIG) hat im November 2017 einen umfassenden Bericht über DIGITAL HEALTH veröffentlicht. Der Report beschreibt die nationale und internationale Entwicklung sowie die digitalen Möglichkeiten im Gesundheitswesen. Des Weiteren wird konkret aufgezeigt, was bisher umgesetzt worden ist und was neu auf uns zukommt. Zu diesem Zweck wurde unter anderem das Digital Health-Ordnungsmodell entwickelt, das dabei hilft, die zahlreichen Aktivitäten einzuordnen.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier:
DIGITAL HEALTH - Die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesen.


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Aktuelles - 02/2018 - Blockchain basierter Online Marktplatz für den Austausch von persönlichen Gesundheitsdaten

02/2018 - Blockchain basierter Online Marktplatz für den Austausch von persönlichen Gesundheitsdaten

Die Health Information Traceability (HIT-Foundation) ist ein Marktplatz, der mit Hilfe der Blockchain Technologie Anbieter und Nachfrager von persönlichen Gesundheitsdaten zusammenbringt, und die Nachverfolgbarkeit der Datennutzung ermöglicht.
Dabei kann jeder seine Gesundheitsdaten mit Hilfe von Apps, Smartwatches oder medical reports auf dem Marktplatz zur Verfügung stellen. Die Nutzerin erhält für die Bereitstellung Ihrer Daten Tokens, die sie in reales Geld eintauschen kann. Für die HIT-Foundation steht die Nachverfolgbarkeit der Datennutzung und die Anonymisierung von sensitiven und höchstpersönlichen Daten im Vordergrund.

Link zur Webseite: HIT-Foundation
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier:
Bericht: HIT-Foundation


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Aktuelles - 01/2018 4. Jahreskonferenz der Medtech & Pharma Plattform «Medizinprodukte der Zukunft»

01/2018 4. Jahreskonferenz der Medtech & Pharma Plattform «Medizinprodukte der Zukunft»

An der vierten Jahreskonferenz der Medtech & Pharma Plattform (MPP) am 26.-27. Oktober 2017 in Basel präsentierten Experten aus Industrie und Gesundheitsbehörden die neusten Entwicklungen im Gesundheitsmarkt. Die Vorträge und Workshops beschäftigten sich unter anderem mit den folgenden Themen:

  • Wie sehen medizinische Geräte von Morgen aus und was können sie leisten?
  • Wie und wo können in Zukunft IoT-Geräte sinnvoll angewendet und miteinander verknüpft werden?
  • Was sind die regulatorischen Aspekte angesichts der wachsenden Komplexität kombinierter Produkte (Kombinationsprodukte, die sowohl medizintechnische als auch pharmazeutische Komponenten enthalten)?

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: 4. Jahreskonferenz der Medtech & Pharma Plattform

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12/2017 Neue Version XML Standard 4.51

Im März 2017 hat das Forum Datenaustausch den neuen XML Standard hospitalmcd 4.51 genehmigt. Dieser XML Standard war notwendig, weil swissDRG ab dem 1. Januar 2019 die ATC Codes für die Medikation in Einsatz bringt. Die Version XML 4.51 beinhaltet neu die Medikation, welche per 1. Januar 2019 in Anwendung kommen wird. Die erste operative Einführung der XML 4.5 / 4.51 Standards wird aufgrund der Aktualisierung vom 1. Oktober 2017 auf den 1. Mai 2018 verschoben.  

Eine detaillierte Beschreibung finden Sie unter:
Neue Version XML Standard 4.51

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Digitalisierung

12/2017 Digitalisierung - Eine Herausforderung für den Gesundheitsmarkt

Die Digitalisierung ist eins der zentralen und viel diskutierten Themen der heutigen Zeit.
Die Frage steht im Raum, was die Digitalisierung für den Gesundheitsmarkt und deren Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine bedeuten und wie weit die Digitalisierung des Gesundheitswesens fortgeschritten ist. Exemplarisch können folgende zurzeit diskutierten und teilweise bereits realisierten Projekte aufgeführt werden:

  • Patienten sammeln mit Fitnessarmbändern Vitaldaten und werten diese selbst in beschränktem Umfang aus. Die Daten können aber auch an ausgewählte Vertreter des Gesundheitswesens übermittelt werden. Der Patient selbst kann eine höhere Behandlungsqualität erhalten
  • Big Data ermöglicht die Auswertung komplexer und grosser Datenmengen von Patientendaten, um daraus ein Muster für die individuelle Behandlung eines Patienten erstellen zu können
  • Die Medikamenteneinnahme erfolgt aufgrund einer Mitteilung auf die Smart Watch des Patienten
  • Das elektronische Patientendossier führt die Informationen aus Anamnese, Diagnose und Medikation an einem Ort zusammen und gewährt so Integrität und Redundanzfreiheit der Daten und die Möglichkeit einer durchgängigen Einbindung der Patientendaten in den Patientenprozess.

Einen ausführlichen Bericht über dieses Thema finden Sie hier:
Digitalisierung im Gesundheitswesen.pdf


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Aktuelles - 10/2017 Anpassungen der KVG Tarifstrukturen per 1.1.2018

10/2017 Anpassungen der KVG Tarifstrukturen per 1.1.2018

Der Bundesrat hat unter Berücksichtigung der Vernehmlassungsergebnisse am 16. August einen Grundsatzentscheid zur Anpassung des ambulanten Ärztetarifs TARMED gefällt.
Am 18. Oktober 2017 wurden die Änderung der Verordnung über die Festlegung und die Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung verabschiedet. Diese wird per 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Die Verordnung betrifft nur die KVG (nicht UVG, IVG, MVG) und hat direkten Einfluss auf die Tarifpositionen im Tarifwerk TARMED. Entsprechend müssen die Software-Programme für den Bereich KVG per 1. Januar 2018 angepasst werden.

Es ist zu beachten, dass für das UVG, MVG und IVG bis zum 31. März 2018 die aktuell gültige TARMED-Version (01.08.00_BR) gilt. Im ersten Quartal 2018 kommen demnach (je nach Sozialversicherung) zwei Tarifstrukturen zur Anwendung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage vom Bundesamt für Gesundheit (BAG):

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TARMED

08/2017 TARMED-Anpassungen per 1.1.2018

Seit der Einführung des TARMED Tarifs am 01.01.2004 hat sich im Schweizer Gesundheitswesen viel verändert.
Der technologische Fortschritt, neue Behandlungsmethoden, wirtschaftliche Veränderungen und die Verbesserungsvorschläge der Ärzte führen dazu, dass der TARMED Tarif immer wieder geändert werden muss. Nun hat der Bundesrat neue Anpassungen des TARMED Tarifs per 01.01.2018 verabschiedet. Im Herbst wird er die Änderung der Verordnung formell verabschieden.
Bei den Anpassungen geht es hauptsächlich darum übertarifliche Bereiche zu korrigieren.
Die 9 Punkte der Anpassung sind:

  • Einheitlicher Dignitätsfaktor für alle Leistungen
  • Erhöhung der Produktivität in den Operationssparten
  • Senkung der Kostensätze in gewissen Sparten
  • Für die Abrechnung der Minutage bei CT- und MRI- Untersuchungen wird eine neue Tarifposition (Handlungsleistung) eingeführt
  • Senkung der Minutage bei ausgewählten Tarifpositionen
  • Die Handlungsleistungen «Untersuchung durch den Facharzt…» (10 Tarifpositionen) werden von Handlungsleistungen mit hinterlegter

Minutage in Zeitleistungen, abrechenbar in 5-Minuten-Schritten, umgewandelt:

  • Anwendung von Abrechnungslimitationen auch für elektronisch abrechnende Ärzte
  • Mehr Abrechnungtransparenz in der Verrechnung von Leistungen «In Abwesenheit des Patienten».

Eine detaillierte Beschreibung der 9 Punkte finden Sie unter:
Artikel FMH Berufsverband der Schweizer Ärzte

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Aktuelles - 07/2017 Spitäler von Cyberattacke betroffen

07/2017 Spitäler von Cyberattacke betroffen

Eine weltweite Cyber-Attacke hatte Mitte Mai Zehntausende Computer lahmgelegt. Britische Spitäler mussten Patienten verlegen und ihre IT-Systeme herunterfahren. Mediziner kamen nicht mehr an Patientenakten, und Operationen und Untersuchungen mussten verschoben werden. Die Computer wurden von sogenannten Erpressungstrojanern mit der Bezeichnung «Wanna Cry» befallen, die sie verschlüsseln und Lösegeld verlangen.
Gut sechs Wochen später kam es zu einer weiteren Ransomware-Attacke. Die Analysen der meisten IT-Sicherheitsfirmen haben ergeben, dass es sich wohl um eine neue Form des bereits bekannten Erpressertrojaners Petya handelt.
Laut dem Spitalverband H+ blieben die hiesigen Kliniken von «Wanna Cry» verschont. Das Risiko ist hierzulande jedoch hoch. Untersuchungen im Schweizer Gesundheitswesen offenbaren Schwachstellen im Informatikbereich. Der Bund sieht dennoch keinen Handlungsbedarf.

Die Eigenverantwortung ist ein wichtiger Grundsatz. Jedes Unternehmen ist für den sicheren Betrieb seiner Informatik-Infrastruktur selber verantwortlich.

Der Bundesrat weist darauf hin, dass die Strategie für den Bereich «E-Health» erneuert werden soll. Weiter soll geklärt werden, ob zur Förderung der Datensicherheit im Gesundheitswesen zusätzliche Massnahmen nötig sind.

Neben den üblichen Sicherheitsvorkehrungen ist es wichtig auch dann einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn man doch einmal zu den Betroffenen zählt. Inzwischen gibt es für viele Fälle gute kostenlose Alternativen, wieder Herr über die eigenen Rechner zu werden.

MELANI - Melde- und Analysestelle Informationssicherung
Artikel Aargauer Zeitung
Artikel Basellandschaftliche Zeitung

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06/2017 Neues Versorgungskonzept von Medgate und TopPharm

Am 30. Mai 2017 kommunizierte Medgate die für den Spätsommer geplante Einführung eines neuen Versorgungskonzepts. In einer sogenannten Medgate Mini Clinic (MMC) betreut eine medizinische Fachperson die Patienten innerhalb einer TopPharm Apotheke. Die medizinische Fachperson kann dabei diverse physische Abklärungen vornehmen und Untersuchungen durchführen. Bei Bedarf initiiert sie eine Videokonsultation mit einem Allgemeinarzt oder Spezialisten. Die erhobenen Daten und Bilder des Patienten können dabei dem zugeschalteten Arzt übermittelt werden. Mit der Medgate Mini Clinic wird nebst der kundenfreundlicheren Verfügbarkeit von medizinischer Versorgung ausserhalb der gängigen Praxisöffnungszeiten, auch zur Kosteneffizient im Gesundheitswesen und zur einer Lösung der Ärztemangel-Problematik beigetragen.

Die ASPARAGUS ENGINEERING AG übernimmt bei der Entwicklung und dem Rollout der MMC’s für die Medgate die technische Projektleitung.

Medienmitteilung Medgate


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Seit 1. Dezember 2016 haben wir unsere neuen Büroräume in Andelfingen
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Gerne stehen wir allen Interessierten für ein erstes unverbindliches Gespräch
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Und – selbstverständlich – nehmen wir gerne Beratungsmandate entgegen.


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