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Aktuelles - 04/2019 Die Schweiz als Spitzenreiter im Gesundheitswesen

Aktuelles

04/2019 Die Schweiz als Spitzenreiter im Gesundheitswesen

Die Schweiz erhält in der neusten Ausgabe des «Euro Health Consumer Index (EHCI)» den ersten Platz.

Der EHCI vergleicht die Performance der Gesundheitssysteme von 35 europäischen Ländern. Die nationalen Gesundheitswesen werden basierend auf 46 Indikatoren (z.B. Patientenrechte und -information, Zugang zu Therapien, Behandlungsergebnisse, Umfang und Reichweite von Leistungen, Prävention und Gebrauch von Medikamenten) analysiert.

Das Schweizer Gesundheitswesen geniesst seit langem einen exzellenten Ruf. Daher ist es nicht überraschend, dass die Schweiz einen Spitzenplatz erreicht. Beispielsweise ist die Schweiz das einzige Land, welches im Jahr 2018 bei allen Variablen zum Zugang eine hervorragende Punktzahl erreicht. Auch bezüglich der Qualität der medizinischen Leistungen liegt die Schweiz auf einer Topposition.

Aber lassen Sie sich von der Goldmedaille nicht blenden. Auch im Schweizer Gesundheitswesen gibt es viel Optimierungspotential. Beispielsweise in der Koordination der Gesundheitsversorgung, Effizienz- und Ressourcenoptimierung bei steigender Behandlungsqualität oder dem elektronischen Patientendossier.

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Aktuelles - 03/2019 Erfolgreiches Zuweiser-Management

03/2019 Erfolgreiches Zuweiser-Management

An erster Stelle der Entscheidungskriterien für die Wahl eines Spitals steht für den Patienten die Empfehlung des Zuweisers. Die Zuweiser spielen daher eine zentrale Rolle und sind ein wichtiger Hebel zur Steuerung der Patientenströme.
Die Erfahrung zeigt, dass Zuweiser-Management-Systeme nicht nur in Spitälern, sondern auch Kliniken und Arztpraxen gar nicht, oder nur in rudimentärer Form eingesetzt werden.
Beim Zuweiser-Management geht es um eine funktionierende Kommunikation zwischen Gesundheitsdienstleistern (z.B. Ärzte, Spitäler oder Röntgeninstitute). Dabei ist es wichtig, sich als professioneller Partner in der Patientenversorgung zu präsentieren und einen möglichst effizienten Ressourceneinsatz in der eigenen Organisation zu erzielen.
Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie hat ein Key Account Management-Modell (KAM-Modell) entwickelt, welches das Zuweiser-Management strukturiert, sowie Konzepte und Umsetzungstools für die strategischen und operativen Herausforderungen in der Schnittstelle zu den Zuweisern bietet (vgl. Angerer & Liberatore, 2018).
Dabei werden 5 Säulen zur Umsetzung der Strategie beschrieben:

  • Schnittstellenmanagement (definieren und standardisieren der Prozesse)
  • Aussenkommunikationskonzept (Kommunikationskanäle und -instrumente)
  • Kompetenz- und Wissensmanagement (interner Informationsfluss)
  • Beziehungsmanagement (Ansprechpartner, persönliche Kommunikation)
  • Controlling-System (Überwachung des Outcomes)

Weiterführende Informationen zum KAM-Modell des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie finden Sie hier.

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Aktuelles - 02/2019 Digitalisierung der ambulanten Gesundheitsversorgung

02/2019 Digitalisierung der ambulanten Gesundheitsversorgung

Die Ärzteverbindung FMH hat ein Leitbild von und für Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich der Digitalisierung im ambulanten Gesundheitsbereich formuliert.
Die Digitalisierung im ambulanten Bereich ist noch nicht weit fortgeschritten. Lediglich rund die Hälfte der Schweizer Praxisärzte führen eine elektronische Krankengeschichte.
Der FMH hat daher eine Landkarte erarbeitet, welche sich mit den Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen (SWOT-Analyse) der Digitalisierung im ambulanten Gesundheitsbereich auseinandersetzt.
Handlungsleitend soll dabei immer die Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie mögliche Effizienzgewinne und die Erhöhung der Patientensicherheit sein.
Basierend auf der SWOT-Analyse (Ausgangslage) hat der Berufsverband FMH ein Zielbild für das Jahr 2022 formuliert, welches in zehn Kernaussagen sowohl die Erfolgsfaktoren als auch den wünschenswerten zukünftigen Zustand beschreibt.

Link zur Ausgangslage und Zielbild 2022 des FMH
Weiterführende Informationen finden Sie hier

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Aktuelles - 01/2019 Digitalisierung im Gesundheitswesen

01/2019 Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) soll den digitalen Austausch von Gesundheitsinformationen und die Behandlungsqualität fördern. Eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts GFS, im Auftrag der Swisscom, zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung diesen Schritt begrüsst.
Datenzugang:
Zwei Drittel der Befragten fordern sogar eine Pflicht für Ärzte, Daten mit ihren Patienten digital zu teilen.
Datenaustausch:
72 Prozent der Befragten waren ausserdem der Meinung, dass es nützlich sei, wenn Ärzte und Therapeuten die digital gespeicherten Daten im Rahmen einer Behandlung untereinander austauschen dürften. Viele versprechen sich von diesem Austausch, dass dadurch die Behandlung besser würde. Die Hälfte ist der Meinung, dass so auch Kosten gesenkt werden könnten.
Datenschutz:
Die grösste Gefahr im Umgang mit ihren digitalen Gesundheitsdaten sehen die befragten Personen bei gezielten Hacker-Angriffen. Cyber-Security-Experten kommen allerdings zum Schluss, dass der grösste Risikofaktor der Mensch sei, der akute Gefahren an seinem Computer oder Handy nicht erkennt oder sie unterschätze.

Link zur Umfrage

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